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Verbandsgemeinde Winnweiler Aktuell

13.11.2017

Feuerwehr Winnweiler: Feuerwehrehrenabend 2017


Jede Menge Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Ehrenabends der Verbandsgemeindefeuer Winnweiler. Der gesellige und gemütliche Abend fand in der neu sanierten Gemeindehalle in Alsenbrück-Langmeil statt.

Gerne habe man die Ausrichtung dieses Abends der Ortsfeuerwehr von Gonbach übertragen, betonte Bürgermeister Rudolf Jacob. Es sei bereits der vierte Abend dieser Art und da sich diese zentrale Veranstaltung bewährt habe, wolle man danach festhalten. „Es ist eine Ehrung in diesem Rahmen etwas Besonderes als wenn die Urkunde im Rahmen einer Übung zwischen schmutzigen Utensilien und nassen Schläuchen überreicht wird“, sagte Jacob. Dass man damit auf dem richtigen Weg sei, zeigte das große Interessen unter den Wehrleuten an diesem Ehrenabend. Er dankte den vielen ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen für die im zu Ende gehenden Jahr geleistete Arbeit zum Wohle der Kommunen und ihrer Einwohner. „Sie alle tragen dazu bei, dass man hier sicher leben kann“, lobte des Bürgermeister.

Gerne habe die Ortsfeuerwehr von Gonbach die Ausrichtung dieses Abends übernommen, bestätigte Wehrführer Alexander May. Er begrüßte die zahlreichen Gäste als Veranstalter. Dank sagte er dem Gemeindeteil Alsenbrück-Langmeil für die kostenlose Überlassung der Gemeindehalle. Hierher habe man ausweichen müssen, weil es in Gonbach an geeigneten Räumlichkeiten fehle, so May.

Für die Verbandsgemeindefeuerwehr Winnweiler geht ein interessantes Jahr demnächst zu Ende, resümierte der hauptamtliche Wehrleiter Christian Füllert. Dabei erinnerte er an den Ammoniak-Austritt in einer örtlichen Brauerei, der eine große Herausforderung war, die mit Unterstützung benachbarten Wehren gemeistert wurde. Daneben gab es dann aber auch die klassischen Einsätze wie Zimmerbrände und technische Hilfen. Die Verbandsgemeindefeuerwehr sei ein Gesamtgebilde, das aus den einzelnen Ortsfeuerwehren zusammen gewachsen sei. Flexibilität und Spezialität werde in den einzelnen Bereichen immer mehr gefordert. Deshalb sei zunächst eine fundierte Ausbildung ganz wichtig, auf die dann durch weitere Lehrgänge aufgebaut werden kann. Es gäbe noch viel Arbeit, unterstrich Füllert. Die Alarm- und Ausrückepläne sind derzeit in der Überarbeitung. Es soll sichergestellt sein, dass an jedem Fleck in der Verbandsgemeinde die schnellste und geeignetste Hilfe geleistet werden kann. Ihm sei bewusst, dass die beste Technik nichts nutzt, wenn das Personal nicht ausgebildet und motiviert ist. Von ihm gab es ein dickes Lob, denn die Wehrleute leisten gute Arbeit und die allesamt in ihrer Freizeit.

Die Grüße von Landrat Reiner Guth überbrachte Kreisfeuerwehrinspekteur Christian Rossel. In den Vordergrund rückte er die positive Zusammenarbeit auf Kreisebene. Nett sei das Zusammenwirken mit den Wehreinheiten und mit der Verbandsgemeindefeuerwehr Winnweiler sei es „besonders gut“. „Die Wehr ist gut aufgestellt“, resümierte der Fachmann und mit dem hauptamtlichen Wehrleiter Christian Füllert habe Winnweiler einen neuen, aber erfolgreichen Schritt getan. Nach nur zehn Monaten dieser Konstellation lasse sich ein positives Fazit ziehen und wurden neue Maßstäbe gesetzt. _Eine personelle Veränderung gab es in der Ortsfeuerwehr von Imsbach. Der bisherige Wehrführer Thomas Schneider ist nach zehnjähriger Tätigkeit aus diesem Amt ausgeschieden. Die Entlassungsurkunde überreichte Bürgermeister Rudolf Jacob. Er dankte dem scheidenden Wehrführer, in dessen Amtszeit die Ortsfeuerwehr eine gute Entwicklung genommen habe. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige stellvertretende Wehrführer Kevin Wiley ernannt und in das Amt eingeführt. Sein Stellvertreter ist Ronny Königsamen. Infolge Erreichen der Altersgrenze wurden Rudi Königsamen aus Münchweiler und Edwin Murer aus Winnweiler aus dem aktiven Feuerwehrdienst durch den Bürgermeister mit Urkunden verabschiedet.

 

Ehrungen

Mittlerweile werden Ehrungen und Beförderungen für Mitglieder der Verbandsgemeindefeuerwehr nicht mehr in den Ortsfeuerwehren ausgesprochen, sondern bei einer zentralen Veranstaltung, die jährlich an einem anderen Ort von einer anderen Ortsfeuerwehr ausgerichtet wird. Diesmal versammelten sich die Floriansjünger in der neu renovierten Gemeindehalle in Alsenbrück-Langmeil.

45 Jahre sind Volker Buhrmann aus Wartenberg-Rohrbach und Rudi Königsamen aus Münchweiler im feuerwehrtechnischen Dienst. Dafür gab es aus der Hand von Bürgermeister Rudolf Jacob das Feuerwehrehrenzeichen in Gold des Landes Rheinland-Pfalz mit Urkunde. Die Ehrung für 35 Jahre ging an Wilfried Bauer aus Steinbach. Volker Bauer aus Steinbach, Martin Dahlem aus Winnweiler, Volker Geisweid aus Schweisweiler sowie Thorsten Rech, Sabrina Ulm-Rupp und Sascha Wörzler aus Winnweiler wurden für eine 25-jährige Feuerwehrzugehörigkeit ausgezeichnet.

Nach erfolgreicher Ablegung der erforderlichen Lehrgänge werden Feuerwehrangehörige ernannt oder befördert. Zu Feuerwehrfrauen ernannt wurden Celine Meier und Celina Woll aus Winnweiler und zu Feuerwehrmännern Moritz Bayer aus Münchweiler, Tim Geißler aus Lohnsfeld, Aaron Graf aus Gonbach, Philipp Horak und Lukas Kayser aus Börrstadt, Björn Mario aus Breunigweiler, Jens Müller aus Gonbach, Nickolai Rölle und Nico Schleßmann aus Börrstadt, Michael Schramm aus Winnweiler, Daniel Seeberger aus Lohnsfeld und Simon Wollan aus Münchweiler.

Befördert zu Oberfeuerwehrfrauen wurden die Feuerwehrfrauen Vanessa Bechtloff, Chantal Ehrhardt und Lena Zöller aus Imsbach und die Feuerwehrmänner Jannik Barth aus Börrstadt, Philipp Bauer aus Steinbach, Philipp Dick und Lukas Fattler aus Börrstadt, Marcel Form aus Breunigweiler, Marius Grad aus Winnweiler, Oliver Hirsch aus Börrstadt, Justus Kusserow aus Imsbach, Peter Opp aus Steinbach sowie Christopher Ströhla und Julian Targosch aus Winnweiler zu Oberfeuerwehrmänner.

Die Oberfeuerwehrmänner Florian Bauer aus Steinbach, Nico Bayer aus Münchweiler, Maik Heinrich, Dennis Herrbruck und Julian Herrbruck aus Steinbach, Richard Kisselmann aus Lohnsfeld, Jan Marill aus Steinbach, Daniel Nawroth aus Sippersfeld, Christopher Oppe aus Steinbach und Sören Voigt aus Münchweiler wurden zu Hauptfeuerwehrmänner befördert. Harald Heymann aus Breunigweiler wurde zum Hauptlöschmeister ernannt.

Die Beförderung zum Brandmeister setzt einen Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule voraus. Der wurde erfolgreich von den Wehrleuten Benjamin Dörr aus Winnweiler, Björn Lommel aus Münchweiler, Christine Täffner aus Winnweiler und Luca Wollan aus Münchweiler absolviert. Sie wurden an diesem Abend zu Brandmeister ernannt. In das Amt eines Oberbrandmeisters wurden Martin Buhrmann aus Winnweiler und Sascha Kasper aus Steinbach befördert. Michael Thines aus Winnweiler ist jetzt Hauptbrandmeister.

Ausgehändigt wurde die Lehrgangsbescheinigung zum Motorsägenlehrgang an Steffen Ahrendt aus Winnweiler, Volker Bauer und Heiko Blickensdörfer aus Steinbach, Volker Demmerle aus Falkenstein, Benjamin Dörr aus Winnweiler, Marcel Form aus Breunigweiler, David Gass aus Gonbach, Patrick Geisweid aus Winnweiler, Dirk Gorecki aus Gonbach, Dennis Herrbruck und Julian Herrbruck aus Steinbach, Alexander Kolb aus Sippersfeld, Hans-Georg Kratz aus Falkenstein, Daniel Kubowski und Carsten Müller aus Steinbach, Peter Opp und Timo Scharding aus Münchweiler, Maik Schöneberger und Thomas Schöneberger aus Lohnsfeld, Michael Schramm und Christopher Stöhla aus Winnweiler, Philipp Weismann aus Gonbach, Luca Wollan aus Münchweiler und Philipp Zubiller aus Imsbach.

Die Feuerwehrangehörigen Nico Bayer, Sören Voigt und Luca Wollan aus Münchweiler bekamen ihren Führerschein auch zur Führung von großen Löschfahrzeugen übergeben.

(Text: Oskar Weller)


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